Gastbericht für den Blog: Süss.war.gestern
27.02.2019
von Irina Rakowski

Liebe Leser von suess.war.gestern,
mein Name ist Irina Rakowski und ich bin ausgebildete Gesundheitsberaterin GGB (Gezielt Gesund Bleiben). Ich freue mich heute einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen.
Liebe Felynek (Autorin von suess.war.gestern), Danke für die Einladung. Du hast nicht nur erkannt wie schädlich der industriell hergestellter Zucker ist, sondern hast dich entschieden zu handeln. Die „Zuckersucht“ hast du besiegt und spürst die positive Seite davon. Großartig – Herzlichen Glückwunsch!
Der Verzicht auf industriellen Zucker – auch Fabrikzucker genannt – ist eine der grundlegenden Entscheidungen wenn man gesund leben möchte. Aber mit diesem Beitrag darf ich den Blick erweitern auf eine andere Sache, die genauso wichtig ist! Und zwar sollten wir nicht nur auf Fabrikzucker verzichten, sondern den Organismus täglich mit richtigem „Zündstoff“ füllen: den Vitalstoffen.
Sie sind fast überall zu finden, aber im Getreidekorn ist die geballte Ladung auf minimalem Raum enthalten.
Seit der Industrialisierung ist ein kleiner Eingriff geschehen, worüber die Bevölkerung von heute nichts weiß. Auch nicht darüber, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den heutigen Krankheiten und dem damaligen Eingriff. Um dieses besser zu verstehen, kommt hier ein kleiner geschichtlicher Ausschnitt.
Wie entstand das Auszugsmehl?
(Aus dem Buch „Unsere Nahrung – Unser Schicksal“ von Dr. Max Otto Bruker)
Seit der Schöpfung ist die Ernährung des Menschen naturbelassen gewesen, so auch das Mehl zum Brot backen. Das volle Korn, mit den Randschichten sowie dem Keim, wurden jeweils frisch gemahlen und bald gebacken.
Als aber die Großstädte anfingen zu wachsen, entstanden Versorgungsprobleme. Das frisch gemahlene Mehl war bereits nach einigen Wochen ranzig und deshalb nicht lagerfähig. Der Wunsch nach einem unbegrenzt haltbarem Mehl führte schließlich zu einer revolutionären Entdeckung. Ende des 18. Jahrhunderts war die Technik soweit: Die Beseitigung des ölhaltigen Keims brachte die Lösung des Problems:
Das haltbare Mehl, die Mehlkonserve war geschaffen!
Schnell wurden die weißen Brötchen zu einem Statussymbol der reichen Oberschicht.
Dieser industrielle „Fortschritt“, mit dem man das Mehl lange lagern und über große Distanzen transportieren konnte, hatte seinen unsichtbaren aber teuren Preis. Man entfernte nämlich weitgehend mit dem Getreidekeim das für den Kohlenhydratstoffwechsel unentbehrliche Vitamin B1, sowie alle anderen Vitamine. Außerdem noch die Mineralstoffe, die Spurenelemente, die Fermente, die ungesättigten Fettsäuren, die Aromastoffe und die Faserstoffe (Ballaststoffe).
Das sogenannte Auszugsmehl ist ohne den Keim und die Randschichten völlig VITALSTOFFARM – ein totes Mehl, unlebendig wie ein Stück Styropor.
Forscher fütterten Ratten im Labor, die einen mit Auszugs-, die anderen mit Vollkornmehl. Die „Vollkornmehlratten“ lebten und vermehrten sich fröhlich, die „Auszugsmehlratten“ starben allesamt nach wenigen Wochen. Das die Menschen durch den Auszugsmehlgenuss nicht zugrunde gehen, sondern nur krank werden, hängt damit zusammen, dass sie außer Brot noch andere Lebensmittel zu sich nehmen.
Dies ist nur ein wissenschaftlicher Beweis für die Wirkung des toten Mehls. Es gibt noch mehr davon im oben genannten Buch. Aber es reicht schon, um ins Nachdenken zu kommen, nicht wahr?
Eigenexperiment
Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich es kaum glauben, was dort geschrieben stand. Damals litt ich bereits 5 Jahre lang an chronischen Bauchschmerzen, und ich war ständig krank. Alle drei Wochen eine Erkältung. So konnte es nicht weitergehen. Von Arzt zu Arzt lief ich, aber mir wurde nicht geholfen.
Deshalb wagte ich ein Experiment. Zu verlieren gab es ja nichts. Ich kaufte mir eine Getreidemühle und 10 kg Säcke verschiedener Getreidesorten und fing an, selbst zu mahlen vor jedem Backen.

Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse, Brezel oder das, bereits von suess.war.gestern erwähnte, Frischkorngericht war aus frisch gemahlenem bzw. geschrotetem vollen Korn. Ergänzend dazu kamen täglich frische Salate, Gemüse sowie Vollkornnudeln oder ungeschälter Reis auf den Speiseplan.
Ich mied jeglichen Fabrikzucker und nahm zum süßen der Kuchen ausschließlich Honig vom Imker oder Trockenfrüchte. (Vorsicht auch bei den Vollwertkuchen. Es sollte ein Genuss für besondere Ereignisse bleiben, nicht aber für jeden Tag.)
Ergebnis:
Nach drei Monaten war ich so gut wie beschwerdefrei. Heute ernähre ich mich bereits drei Jahre lang so und es tut nicht nur mir gut, sondern die ganze Familie ist kaum noch krank.
Dies soll soweit als Zeugnis dienen – ich habe es getestet, die Vitalstoffe wirken tatsächlich.
Tipps:
• Wenn es dir nicht möglich ist selber zu backen (aus frisch gemahlenem Getreide), dann halte Ausschau nach einem Vollwertbäcker in deiner Nähe.
• Rezeptbücher – erhältlich im Emu Verlag
Für mehr Inspirationen in der täglicher Anwendung der Vitalstoffreichen Vollwertkorst lade ich dich ein, meine Instagram Seite zu besuchen. Du findest mich unter meinem Namen: irina.rakowski
Herzliche Grüße, Irina
