Spitzwegerich

Momentan ist bei uns zu Hause ein Krankenlager eingerichtet . Beide Kinder haben sich meinen Schnupfen von letzter Woche aufgehalst und ihn ausgebaut und genährt zu einer ordentlich fiesen Erkältung, mit Husten und entzündetem Ohr.

Daher möchte ich euch heute eines meiner Lieblingskräuter vorstellen. Ich hätte auch nie gedacht, dass dieses „Unkraut“ tatsächlich nützlich ist, bis ich einen alten Mann traf, der mir dazu geraten hat.

Man findet ihn sobald die ersten Sonnenstrahlen wärmen. Er wächst fast überall, auf jeder Wiese und an staubigen Wegesrändern.

Der Spitzwegerich.

Er ist ein wichtiges Hustenmittel und hat außerdem gute Fähigkeiten bei der Wundheilung.

Wenn man sich in der freien Natur verletzt hat und weder Pflaster noch Desinfektionsmittel dabei hat, hilft es, ein paar Spitzwegerichblätter zu zerkauen und auf die Wunde zu legen. Mit einem unzerkauten Blatt kann man das Ganze bedeckt.

Der Spitzwegerich hat, wie viele andere Heilpflanzen, ein breites Spektrum von Heilwirkungen. Seine Haupteinsatzgebiete sind jedoch die Atemwege und die Haut.

Er wirkt: antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend und schleimlösend.

Gegen Husten, Asthma und andere Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Spitzwegerich-Tee trinken. Man findet ihn auch in diversen Teemischungen.

Die Spitzwegerich-Blätter lösen den Schleim, wirken gegen Krankheitserreger und lindern Entzündungen.

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