Bärlauch


Bärlauch: Frühjahrsputz für die Gefäße

 

Bärlauch duftet intensiv nach Knoblauch, schmeckt scharf und zugleich herrlich frisch.

In erster Linie wird Bärlauch in der Küche verwendet. Bärlauch hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Kraut etabliert und wird mit Beginn der Saison im Frühling in vielen Supermärkten oder auf Wochenmärkten angeboten. Daneben kann man Bärlauch vereinzelt als getrockenetes Kraut kaufen – allerdings verbunden mit Einbußen des Aromas und der gesundheitsunterstützenden Wirkung.

Bärlauch ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Magnesium stärkt unsere Muskeln, Vitamin C (auf 100g kommen 150 mg Vitamin C) schützt vor Erkältungen. Bärlauch besitzt die gleiche positive Wirkung auf unsere Gesundheit wie Knoblauch. Die Aromastoffe, die für den unverkennbaren Geschmack sorgen – so genannte Sulfide – werden beim Zerkleinern der Blätter in Allicinum gewandelt. Allicin wirkt antibakteriell, wodurch Erkältungen mit Bärlauch bekämpft und dabei Fieber und Husten gelindert werden können.

Bärlauch wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd und ist in der Lage, das Cholesterin zu senken. Das heimische Liliengewächs verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Bärlauch ist auch wirksam bei Arteriosklerose.

Zu diesen Risikofaktoren der Arteriosklerose zählen:

  • Zu hohe Bluttfettkonzentrationen, vor allem das LDL-Cholesterin.  Fettstoffwechselstörung
  • Übergewicht, Bewegungsmangel, überreichliche Luxusernährung und Rauchen
  • Bluthochdruck, Diabetes mellitus und ungesunder Stress.

 Eine vitalstoffreiche Vollwertkost ist zu empfehlen.

Die antioxidative Wirkung des Bärlauchs verhindert, daß sich das Cholesterin an den Gefäßen ablagert. Durch diesen Vorgang werden auch die erhöhten Cholesterinwerte gesenkt. Darüber hinaus verbessert er die Fließeigenschaft des Blutes und fördert damit die Durchblutung. Zusätzlich geht von ihm eine blutdrucksenkende Wirkung aus. Bärlauch eignet sich zur Vorbeugung sowie als unterstützende Therapie bei altersbedingten Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck und Arteriosklerose.

Bärlauch wirkt aber nicht nur günstig auf Herz und Gefäße, sondern ist auch zur Vorbeugung und Behandlung von Magen-Darm-Störungen bestens geeignet. Er hemmt das Wachstum schädlicher Bakterien, ohne die gesunde Darmflora zu schädigen. Zu empfehlen ist er auch nach einer Behandlung mit Antibiotika und Sulfonamiden, da er das normale Gleichgewicht im Darm wieder herstellen kann. Bärlauch wirkt entgiftend: So können mit Hilfe von Bärlauchpräparaten Schwermetalle wie Blei oder Cadmium aus dem Körper ausgeleitet werden. Bärlauch weist einen hohen Gehalt an «Adenosin» auf: Dieser Wirkstoff besitzt antioxidative Eigenschaften und wirkt somit einer vorzeitigen Alterung entgegen. Es wurde festgestellt, daß «Adenosin» Herzrhythmusstörungen sowie die Herzfunktion verbessert. Der Wirkstoffgehalt ist hier im Bärlauch wesentlich höher als im Knoblauch.

 

 

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