Mögliche Symptome bei Zuckerentzug

Unser Körper will immer mehr Zucker und das lässt er uns spüren.

Das heißt nicht, dass der Körper den Zucker auch braucht. Das merkt er aber erst, nachdem wir einige Zeit deutlich weniger davon konsumiert haben. Bis dahin nervt er uns mit den Symptomen des Zuckerentzugs:

In erster Linie macht sich dieser durch das Verlangen nach etwas Süßem bemerkbar. Es muss kein Hunger sein, sondern das Gefühl, eine Süßigkeit zu brauchen. Auch Kopfschmerzen sind ein häufig auftretendes Symptom. Wenn man erst einmal Kopfschmerzen hat, schießt das Verlangen nach etwas Süßem durch die Decke.

Manch einer fühlt sich auf Zuckerentzug kraftlos und müde. Das betrifft vor allem jene Menschen, die jeden Tag zur gleichen Zeit Zucker essen (das Stück Kuchen am Nachmittag) und sich schlapp fühlen, wenn diese Routine wegfällt. Ein Verlangen nach Zucker und die Symptome Kopfschmerz und Müdigkeit sind Erscheinungen des Entzuges. Auch Schwindel, schlechtes Schlafen und ein Gefühl von einem „Kater“, wie eigentlich nach einer durchzechten Nacht können auftreten.

Völlig klar, dass die die schlechte Laune nicht lange auf sich warten lässt. Auch dies ist ein Symptom des Zuckerentzugs.

Wie wirkt der Zucker im Körper?

Um Zucker in Energie umzuwandeln verbraucht der Körper verschiedene Vitamine und Mineralien. So braucht er z.B. die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6 und Biotin und die Mineralien Magnesium, Kalium, Mangan, Eisen, Kupfer und Schwefel sowie Coenzym Q10, nur, um aus einem Zuckermolekül ein bisschen Energie zu produzieren.

Aber reiner Zucker, wie er in Keksen, Schokolade, im Würfelzucker oder im Traubenzucker vorkommt, bringt diese Dinge nicht mehr mit. Die wären noch im ganzen Lebensmittel, also im Stück Obst, der Scheibe Brot oder den Vollkornnudeln enthalten gewesen, aber eben nicht mehr im “weißen Pulver”.

Wenn der Körper jetzt daraus Energie machen soll, dann braucht er diese Mikronährstoffe trotzdem – ohne geht es nicht. Also entweder entzieht er das anderen Prozessen – oder diese Umwandlung funktioniert eben nicht so gut.

Den Zucker kann der Körper aber auch nicht speichern (wir haben nur einen sehr kleinen Speicher, der schnell voll ist ). In Energie können wir ihn nicht umwandeln und die Speicher sind voll – also wohin damit?

Die Lösung: in Fett umwandeln und um die Taille packen!

Haferflockenkekse

Du brauchst folgende Zutaten:

  • 2 Bananen (schön reif)
  • 100 g Haferflocken
  • 1 EL gemahlene Nüsse
  • 1 EL Dattelmus
  • ein paar Körner oder Samen (optional) – ich habe ein paar Hanfsamen dazu gegeben

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die angegeben Zutaten verarbeitest du zu einem geschmeidigen Brei. Anschließend gibst du mit 1 EL melken Kleckse auf das Backblech und drückst diese ein wenig platt.

Alles geht für 20 min in den Ofen .

Vitalstoffreiche Vollwertkost

Gastbericht für den Blog: Süss.war.gestern
27.02.2019
von Irina Rakowski

Irina Rakowski , verheiratet und Mutter von drei Söhnen. Zudem gelernte Arzthelferin | Theologie Absolventin und Gesundheitsberaterin GGB. Sie erarbeitet momentan Vorträge zur Vitalsoffreichen Vollwertkost, für Schulen, kirchlichen Gemeinden oder Firmen.

Liebe Leser von suess.war.gestern,

mein Name ist Irina Rakowski und ich bin ausgebildete Gesundheitsberaterin GGB (Gezielt Gesund Bleiben). Ich freue mich heute einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen.

Liebe Felynek (Autorin von suess.war.gestern), Danke für die Einladung. Du hast nicht nur erkannt wie schädlich der industriell hergestellter Zucker ist, sondern hast dich entschieden zu handeln. Die „Zuckersucht“ hast du besiegt und spürst die positive Seite davon. Großartig – Herzlichen Glückwunsch!

Der Verzicht auf industriellen Zucker – auch Fabrikzucker genannt – ist eine der grundlegenden Entscheidungen wenn man gesund leben möchte. Aber mit diesem Beitrag darf ich den Blick erweitern auf eine andere Sache, die genauso wichtig ist! Und zwar sollten wir nicht nur auf Fabrikzucker verzichten, sondern den Organismus täglich mit richtigem „Zündstoff“ füllen: den Vitalstoffen.
Sie sind fast überall zu finden, aber im Getreidekorn ist die geballte Ladung auf minimalem Raum enthalten.

Seit der Industrialisierung ist ein kleiner Eingriff geschehen, worüber die Bevölkerung von heute nichts weiß. Auch nicht darüber, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den heutigen Krankheiten und dem damaligen Eingriff. Um dieses besser zu verstehen, kommt hier ein kleiner geschichtlicher Ausschnitt.

Wie entstand das Auszugsmehl?
(Aus dem Buch „Unsere Nahrung – Unser Schicksal“ von Dr. Max Otto Bruker)

Seit der Schöpfung ist die Ernährung des Menschen naturbelassen gewesen, so auch das Mehl zum Brot backen. Das volle Korn, mit den Randschichten sowie dem Keim, wurden jeweils frisch gemahlen und bald gebacken.

Als aber die Großstädte anfingen zu wachsen, entstanden Versorgungsprobleme. Das frisch gemahlene Mehl war bereits nach einigen Wochen ranzig und deshalb nicht lagerfähig. Der Wunsch nach einem unbegrenzt haltbarem Mehl führte schließlich zu einer revolutionären Entdeckung. Ende des 18. Jahrhunderts war die Technik soweit: Die Beseitigung des ölhaltigen Keims brachte die Lösung des Problems:

Das haltbare Mehl, die Mehlkonserve war geschaffen!

Schnell wurden die weißen Brötchen zu einem Statussymbol der reichen Oberschicht.

Dieser industrielle „Fortschritt“, mit dem man das Mehl lange lagern und über große Distanzen transportieren konnte, hatte seinen unsichtbaren aber teuren Preis. Man entfernte nämlich weitgehend mit dem Getreidekeim das für den Kohlenhydratstoffwechsel unentbehrliche Vitamin B1, sowie alle anderen Vitamine. Außerdem noch die Mineralstoffe, die Spurenelemente, die Fermente, die ungesättigten Fettsäuren, die Aromastoffe und die Faserstoffe (Ballaststoffe).

Das sogenannte Auszugsmehl ist ohne den Keim und die Randschichten völlig VITALSTOFFARM – ein totes Mehl, unlebendig wie ein Stück Styropor.

Forscher fütterten Ratten im Labor, die einen mit Auszugs-, die anderen mit Vollkornmehl. Die „Vollkornmehlratten“ lebten und vermehrten sich fröhlich, die „Auszugsmehlratten“ starben allesamt nach wenigen Wochen. Das die Menschen durch den Auszugsmehlgenuss nicht zugrunde gehen, sondern nur krank werden, hängt damit zusammen, dass sie außer Brot noch andere Lebensmittel zu sich nehmen.

Dies ist nur ein wissenschaftlicher Beweis für die Wirkung des toten Mehls. Es gibt noch mehr davon im oben genannten Buch. Aber es reicht schon, um ins Nachdenken zu kommen, nicht wahr?

Eigenexperiment

Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich es kaum glauben, was dort geschrieben stand. Damals litt ich bereits 5 Jahre lang an chronischen Bauchschmerzen, und ich war ständig krank. Alle drei Wochen eine Erkältung. So konnte es nicht weitergehen. Von Arzt zu Arzt lief ich, aber mir wurde nicht geholfen.

Deshalb wagte ich ein Experiment. Zu verlieren gab es ja nichts. Ich kaufte mir eine Getreidemühle und 10 kg Säcke verschiedener Getreidesorten und fing an, selbst zu mahlen vor jedem Backen.

Vollwertbrot und Brötchen, gebacken aus dem ganzen Korn.

Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse, Brezel oder das, bereits von suess.war.gestern erwähnte, Frischkorngericht war aus frisch gemahlenem bzw. geschrotetem vollen Korn. Ergänzend dazu kamen täglich frische Salate, Gemüse sowie Vollkornnudeln oder ungeschälter Reis auf den Speiseplan.

Ich mied jeglichen Fabrikzucker und nahm zum süßen der Kuchen ausschließlich Honig vom Imker oder Trockenfrüchte. (Vorsicht auch bei den Vollwertkuchen. Es sollte ein Genuss für besondere Ereignisse bleiben, nicht aber für jeden Tag.)

Ergebnis:

Nach drei Monaten war ich so gut wie beschwerdefrei. Heute ernähre ich mich bereits drei Jahre lang so und es tut nicht nur mir gut, sondern die ganze Familie ist kaum noch krank.

Dies soll soweit als Zeugnis dienen – ich habe es getestet, die Vitalstoffe wirken tatsächlich.

Tipps:
• Wenn es dir nicht möglich ist selber zu backen (aus frisch gemahlenem Getreide), dann halte Ausschau nach einem Vollwertbäcker in deiner Nähe.

• Rezeptbücher – erhältlich im Emu Verlag

Für mehr Inspirationen in der täglicher Anwendung der Vitalstoffreichen Vollwertkorst lade ich dich ein, meine Instagram Seite zu besuchen. Du findest mich unter meinem Namen: irina.rakowski

Herzliche Grüße, Irina

#KartoffelLiebe

Um einen raschen Anstieg des Blutzuckers nach dem Essen zu vermeiden, sollte man möglichst komplexe Kohlenhydrate essen.

Punktsieg für Kartoffeln: Denn genau aus diesen komplexen Kohlenhydraten, vorwiegend in Form von Stärke, ist diese Sättigungsbeilage aufgebaut. Bis der Körper sie aufgeschlüsselt und verarbeitet hat, dauert es. Der Zucker aus diesem Nahrungsmittel wandert deshalb verzögert ins Blut.

Im praktischen Alltag erleben wir nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit jedoch immer wieder Überraschungen. Nach einer Portion Hackbraten mit Kartoffelpüree schießt der Blutzucker plötzlich in die Höhe, nach Würstchen mit Kartoffelsalat hingegen steigt er nur langsam, obwohl die Kohlenhydratmenge in etwa gleich war.

Sind Kohlenhydrate so kompliziert? Leider ja. Wie sich Kartofflen auf den Blutzucker auswirken, hängt nämlich auch von den Sorten und der Zubereitung ab.

Zum Beispiel Kartoffeln: Der Anteil an sogenannter resistenter Stärke ist in festkochenden Sorten, wie Sieglinde oder Nicola, höher als in mehligkochenden, wie Adretta oder Augusta. Resistente Stärke wird langsamer aufgespalten und lässt den Blutzucker entsprechend langsamer steigen. Ähnliche Unterschiede gibt es bei Reis. Basmatireis beispielsweise soll sich weniger stark auf den Blutzucker auswirken als Risotto- oder Sushireis.

Ebenfalls überraschend: Kartoffeln vom Vortag, die abgekühlt als Kartoffelsalat gegessen werden, lassen den Zucker weniger stark steigen als frisch zubereitete.

Nährwerte von Kartoffeln

Rohe Kartoffeln sind aufgrund der enthaltenen Stärke für Menschen unverdaulich – erst beim Kochen verändert sich die Stärke und macht das Gemüse für uns genießbar. Der durchschnittliche Gehalt an Kalorien sowie die Nährwerte sind für rohe und gekochte Kartoffeln aber nahezu gleich. Sie enthalten:

  • 78 Prozent Wasser
  • 16 Prozent Kohlenhydrate, größtenteils in Form von Stärke2,1 Prozent Ballaststoffe, welche die Verdauung anregen und einen langanhaltenden Sättigungseffekt erzeugen
  • 2 Prozent Eiweiß, das aufgrund des hohen Gehalts an essentiellen Aminosäuren vom Körper ausgesprochen gut verwertet werden kann. Unter allen pflanzlichen Eiweißlieferanten haben Kartoffeln sogar den höchsten Anteil an verwertbaren Proteinen.0,1 Prozent Fett

Außerdem liefern Kartoffeln Vitamin C, die Vitamine B1 und B2 sowie Niacin (Vitamin B2), Pantothensäure (Vitamin B5) und Vitamin B6, wobei die Menge abhängig von der Art der Zubereitung ist. Auch als Quelle für die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium sind Kartoffeln gut geeignet. Gluten, Cholesterin oder die Gicht fördernden Purine sind in Kartoffeln nicht enthalten.

Gesundheitswert abhängig von Zubereitungsart

Dass ein Teil der wertvollen Vitamine und Mineralstoffe der Kartoffeln beim Kochen verloren geht, ist leider unvermeidlich. Um den Verlust an gesunden Inhaltsstoffen aber gering zu halten, sollten Kartoffeln ungeschält und im Ganzen mit wenig Wasser gekocht oder gedünstet werden.

Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich der Gesundheitswert von Kartoffeln durch die Art der Zubereitung verändert:

Pellkartoffeln besitzen mehr Vitamine als Salzkartoffeln, die vor dem Kochen geschält und in Stücke geschnitten werden.Werden Kartoffeln im Ofen gebacken, verlieren sie Wasser, wodurch die Konzentration ihrer anderen Inhaltsstoffe ansteigt. Beim Garen im Schnellkochtopf gehen mehr Vitamine und Mineralstoffe verloren als beim Kochen.Kartoffelpüree enthält außer gestampften Kartoffeln in der Regel auch Butter und Milch. Abhängig von der zugegebenen Menge ist dadurch der Gehalt an Fett und Kalorien in Kartoffelbrei deutlich höher als in Kartoffeln.Pommes frites oder Kartoffelchips werden mit viel Fett und bei hohen Temperaturen zubereitet und gehören daher zu den ungesündesten Kartoffelvarianten.Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln besitzen besonders viele Nährstoffe, da alle Inhaltsstoffe beim Braten in der Pfanne bleiben. Wichtig ist aber, dass man die Kartoffeln mit wenig Fett zubereitet.

Frischkornbrei nach Dr.Bruker

Der Wert des vollen Getreidekorns ist weltweit kaum noch bekannt. Der wertvolle Getreidekeim und die Randschichten werden beim Auszugsmehl entfernt und gute, biologische Wirkstoffe gehen dabei verloren.

Ich bin daher ein Fan vom Frischkornbrei geworden, bei dem das ganze Korn frisch gemahlen und anschließend zubereitet wird. Es war sozusagen „Liebe auf den ersten Biss“.

Was bewirkt der Verzehr von keimfähigem, unerhitztem Getreide?

  • langanhaltende Sättigung
  • Auflösung von Verstopfung
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Förderung der Blutbildung
  • Infektanfälligkeit geht zurück
  • Verhütung ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten und positive Beeinflussung bei bereits vorhandenen Erkrankungen
  • Zahnkaries und Paradontose kommen zum Stillstand
  • etc

Aus dem Buch „Mit Vollkon in Bestform“ von Ilse Gutjahr

„Der Frischkornbrei nach Originalrezept wird von jedem vertragen. Es gibt überhaupt kein Nahrungsmittel, was für sich betrachtet unverträglich ist, denn die Verträglichkeit eines einzelnen Nahrungsmittels ist immer abhängig von der Kombination der Speisen. “

Quelle: „Mit Vollkorn in Bestform“ von Ilse Gutjahr

Kartoffelbrot

Zutaten:

  • 400g Dinkel frisch mahlen
  • 100g Dinkelmehl
  • 200g gekochte Kartoffeln
  • 300 ml Buttermilch ( Nuss- oder Pflanzenmilch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2TL Meersalz

Die Zutaten zu einem Hefeteig verarbeiten, in eine vorbereitete Kastenform tun (optional mit etwas Wasser bestreichen und etwas Weizenschrot drüber streuen) und an einem warmen Platz 45 min gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 220°C vorheizen.

Das Brot noch 3 mal einschneiden und anschließend für 45 min backen.

Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Bananenbrot mit Futella

Zutaten:

•3 Banane(n) sehr reif, je dunkler, desto besser, etwa 300g

•200 gVollkornmehl,ich nehme Weizenvollkornmehl, alternativ geht auch Roggenmehl, Weißmehl, Dinkelmehl..

•Zimt, ich nehme 1 TL voll

•100 gApfel, gerieben oder Apfelmus ohne Zucker

•1 Pck.Backpulver

•2 Ei(er)

•50 gWalnüsse, gehackt, alternativ Mandeln, Haselnüsse…

Zubereitung

Den Apfel schälen, entkernen und fein reiben (alternativ kann man auch Apfelmus nehmen, dem kein Zucker zugesetzt wurde), die Bananen gut zerdrücken. Nun mit den zwei Eiern schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Zimt mischen, zum Bananen-Apfel-Ei-Brei geben und kurz, aber gut verrühren. Zum Schluss die gehackten Walnüsse unterheben und alles in eine Kastenform füllen, je größer die Form, desto flacher das Brot. Nun bei 180°C etwa 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Futella (Fake Nutella) ist ein Rezept von Hauke auf Instagramm. Ihr findet es hier 👇👇👇

Knusper Gemüse

Ein einfach und schnell gemachtes Abendbrot, kann das hier Folgende sein.

Knusper Gemüse

Du benötigst Gemüse deiner Wahl, Mehl, Ei und Paniermehl.

Die letzten Drei tust du jeweils separat in eine Schüssel. Das Paniermehl wird zusätzlich mit Parmesan, Salz und ein paar Kräutern deiner Wahl gewürzt.

Das Gemüse schneidest du in Ringen oder Scheiben zurecht. Anschließend wendest du es zuerst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Paniermehl.

Alles kommt auf einem Backblech für 10-15 min bei 220°C in den Backofen.

Für den guten Geschmack kannst du dir natürlich einen Dip deiner Wahl zubereiten. Ich esse dies gern auch mal in Natur.

Die Spezies „Zuckerfrei“

Wenn du in den Supermarkt gehst, hüte dich vor im Geschäft langsam umher schlendernden Leuten, die alles in den Regalen auf den Kopf stellen. Ja, jedes Lebensmittel sogar zweimal umdrehen, um es anschließend kopfschüttelnd doch wieder zurück zu stellen und weiter zu schleichen.

Diese Spezies untersucht alles, um auch den kleinsten Krümel Zucker ausfindig zu machen und im eigenen Umgang zu eleminieren.

Diese Spezies, die ganz akribisch jede Zutatenlisten im Einkaufsmarkt kennt und das Wort: „Zucker“ zudem in 10 Sprachen und 20 Fachbegriffe übersetzen kann, ist auch dieselbe Spezies, die vor Freude tanzend in den langen Fluren der unendlichen Zuckermärkte steht, mit einer Flasche kaltem Tee in der Hand, welchem kein Zucker zugesetzt wurde. Für 3,99€ wurde hier tatsächlich ein halber Liter Tee ohne Zucker für gut befunden und in den Einkaufskorb gepackt.

Also, man könnte ja nun auch zu Hause den Wasserkocher anmachen und nen Teebeutel in eine Tasse tun und anschließend alles abkühlen lassen. Sogar für unterwegs wäre die Alternative, alles in eine Flasche abzufüllen. Doch, nein….

Hallo?

Dieses Produkt wurde ohne Zucker hergestellt und im Supermarkt entdeckt, also muss es dort auch gekauft werden. Wenn schon nicht für zu Hause, dann doch wenigstens für unterwegs. Und zur Sicherheit werden auch gleich noch ein paar mehr Flaschen mitgenommen. Man weiß ja nie …. ob einem zu Hause nicht doch mal die Teebeutel ausgehen.

Und dann steht der gemeine Zuckerfreie am Kassenband, legt demonstrativ alle seine zuckerfreien Artikel, selbstverständlich inklusive Tee, aufs Band und signalisiert: Schaut her – ich lebe ohne Zucker, ich habe mir sogar zuckerfreien Tee gekauft, und beäugt dabei kritisch den Einkauf anderer Leute, welche potenzielle Opfer der Werbeindustrie geworden sind und lauter „komische“ Sachen gekauft haben.

Aber ist es denn nicht auch „komisch“ ganz normalen Tee, in Flaschen abgefüllt, für viel zu viel Geld zu kaufen? Ist „der gemeine Zuckerfreie“ dann nicht auch auf die Industrie hereingefallen?

Jede Spezifikation hat seinen eigenen Markt.

  • Macht es euch nicht schwerer als es ist.
  • Beschäftigt euch mit eurem Thema, aber
  • glaubt nicht alles, was ihr seht.
  • Und ja, manchmal kann es auch einfacher sein, als man denkt.

Mir wäre es natürlich auch lieber, die Leute fielen auf die zuckerfreien Sachen rein, als auf die verzuckerten, dennoch denke ich, wir sollten aufhören immer in „bequem“ zu denken, anstelle mal etwas selber zu machen.

Eine zuckerfrei Ernährung muss nicht zwangsläufig teurer sein. Nicht, wenn man sich nicht von der Industrie austricksen lässt .