Sandwichbrot

Für das Sandwichbrot benötigst du:

  • 340 ml Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 g Dinkelmehl (frisch gemahlen)
  • 2 TL Meersalz
  • 50 g Butter
  • 1 EL Öl (ich nehme meist Kokosöl)

Mehl in eine Backschüssel geben und eine Mulde bilden. Hefe in 100 ml Wasser auflösen, in die Mitte des Teiges geben und zu einem Vorteig rühren. 10-15 min gehen lassen.

Restliche Zutaten zugeben und zu einem Teig verarbeiten, gut durchkneten. Die Schüssel gut abdecken und den Teig 1 Stunde gehen lassen. In dieser Zeit eine Brotkastenform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen vorsichtig 4 – 6 Mal falten (Vorsicht: der Teig ist recht weich), in die vorbereitete Kastenform geben, mit etwas Mehl bestäuben und leicht einschneiden. Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

Kastenform auf unterster Schiene in den kalten Backofen schieben und bei 200°C für 30 min backen. Brot aus der Form nehmen und weitere 10 min bei 200°C ohne Form fertig backen, damit die Seiten etwas stabiler werden.

Anschließend auf einem Kuchengitter unter einem Geschirrtuch abkühlen lassen.

Sandwichbrot nicht in zu dünne Scheiben schneiden.

Ein Kurztrip ohne Zucker?

Es sind Ferien und ich hatte für mich und die Kinder einen Kurztrip geplant. Begleitet hat mich außerdem meine Schwester, ebenfalls mit Kindern.

Meine erste Anlaufstelle war erstmal eine Tankstelle. Als ich diese betrat, fiel mein Blick sogleich auf die Süßigkeitentheke (ist ja auch genau im Sichtbereich) und stellte fest, noch vor einiger Zeit hätte ich dort zugegriffen und meinen Kindern jeweils einen Schokoriegel mit ins Auto genommen, um ein gutes Gefühl zu signalisieren.

– Das Gefühl, wir fahren jetzt in ein Abenteuer und freuen uns darauf. Das wird gut!

Was für ein Blödsinn. Ich habe natürlich keine Riegel gekauft, und meine Kinder haben auch nicht gefragt.

Für den ersten Tag haben wir uns ein großes Erlebnisbad vorgenommen. Dort haben Kinder immer Hunger. Ich für meinen Teil, konnte überwiegend von meinem Proviant zehren, die Kinder hatten darauf natürlich gar keinen Bock, es gab ja schließlich Eis und Cola um die Ecke .

Vorbereitet und mitgenommen hatte ich Sesam- und Käsestangen, Energyballs und zurecht geschnibbelte Paprika und Gurke. Alles, was meine Kinder zu Hause sehr gern essen, aber, was ihnen in einer Situation wie dieser, überhaupt nicht schmeckt.

Zum Mittag haben wir uns dem Strom in Richtung Kantine angeschlossen. Ein Blick aufs Menü hat gereicht, um zu erkennen, mit zuckerfrei wird das nix. Meine Taktik ist dann immer, das potentiell am wenigsten belastete Essen zu nehmen. In diesem Fall waren das Pommes mit Bratwurst, ohne Ketchup oder Majo, selbstverständlich. Und dazu einen Cappucino, der, wenn er denn richtig hergestellt ist, keinen Zucker enthält.

Ja, ich hätte mir dort auch einen Salat zusammenstellen können, aber Nein, ich konnte mir dort nicht selbst ein Dressing aus Öl und Gewürzen mixen, sondern hätte zu fertigen Saucen in der Tüte greifen müssen. Und Gemüse ohne alles hatte ich in meiner eigenen Snackbox ja schon.

Fertig mit dem Erleben in diesem Bad, haben wir erstmal ins Hotel eingecheckt und uns dann zum Essen bei einem Italiener verabredet. Die Kinder hatten Bock auf Pizza und einen riesen Hunger. Und wie wir bereits wissen, kann man auch da aussuchen was man will, Zucker steckt überall drin, denn er ist ein guter Geschmacksverstärker. Also habe ich etwas gegessen, was ich viele Jahre nicht gegessen habe. Was nicht an meiner Zuckerfreiheit liegt, sonder daran, dass ich eben nicht so häufig essen gehe.

Spaghetti Carbonara vom Italiener

Spaghetti Carbonara… ein Traum…

Vor allem viel zu viel auf meinem Teller, ich war danach pappsatt.

Der Plan für den Abend war, bei zuckerfreien Chips noch Karten zu zocken, aber wir waren allesamt groggy, so dass es nur noch den Weg ins Bett gab.

Unsere Übernachtung war natürlich inklusive Frühstück. Für jeden Geschmack war auch etwas dabei. In meinem Fall, gab es natürlich nicht die riesige Auswahl, aber zuckerfrei, war auf jeden Fall realisierbar. Mit ein bisschen Honigmelone, ein paar Streifen Paprika, Mozarella, Nüssen und Ei war ich bis zum Mittag satt.

Für den zweiten Tag war ein großes, bekanntes „Museum“ angesagt. Wir haben uns die Unterwasserwelt angeschaut und auch erlebt. Auch dort gab es natürlich wieder eine Kantine vor Ort, denn man verbringt schon einiges an Zeit dort.

In dieser Kantine bot sich für mich eine Leibspeise: Eisbein, Sauerkraut und Kartoffeln. Hört sich ja alles erstmal gar nicht so nach Zucker an, und wenn ich das selbst gekocht hätte, wäre dieser auch nicht dabei gewesen. Aber auswärts Essen bedeutet auch immer, dass Zucker und Co als Geschmacksträger und -verstärker eingesetzt werden. Anschließend habe ich auch noch das Eis von meinem Sohn aufgegessen. Lecker Chemie … hat man förmlich geschmeckt.

Ich denke genau dabei aber auch immer daran, dass man sich in diesem Fall auch Ausnahmen gönnen kann. Wobei das bei mir nichts mit gönnen zu tun hat, sondern eher mit antun.

– Man kann sich das mal antun –

Also ihr Lieben, ärgert euch nicht, weil ihr auswärts nichts findet, weil ihr immer was mitnehmen müsst, oder, weil ihr verzweifelt nach Zutaten forscht.

Genießt den Moment und freut euch darauf, zu Hause wieder vollwertig essen zu können. Gemessen am Alltag, sind diese Ausnahmen minimalistisch anzusehen und können uns somit überhaupt nichts anhaben.

Pralinen zum Valentinstag

In diesem Fall:

Energyballs im Kokosmantel

Du benötigst:

•20 Datteln

•120g Mandeln

•4 EL Chiasamen

•1 EL Kakao

•1 EL Kokosmehl

Die Datteln weichst du für 5 min in heißem Wasser ein. Danach gibst du diese mit den Chiasamen , den Mandeln und dem Kakao in einen Hochleistungsmixer und zerkleinerst alles zu einer krümeligen Masse. Diese kannst du dann Teelöffelweise zu kleinen Kugeln formen und anschließend im Kokosmehl wälzen.

Die fertigen Energyballs sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Be my Valentine 😉🥂

Apfelringe / Birnenringe im Teigmantel

Für einen Teigmantel von 2 Birnen und 2 Äpfeln benötigst du:

• 300g Skyr

• 75g frisch gemahlenen Buchweizen

• 3 Eier

• 2 EL Dattelmus (optional)

• 2 EL gemahlene Mandeln (optional)

• 1/4 TL Natron

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nun verrührst du alle Zutaten zu einem geschmeidigem Teig. Die Äpfel und Birnen entkernst du und schneidest sie in Ringe. Diese tauchst du nacheinander in den Teig, und legst sie anschließend aufs Backblech. Dann kommt alles für 15 – 20 min in den Ofen .

Tomatensauce

Für die Tomatensauce brauchst du:

• 1 Knoblauchzehe
• 1/2 Zwiebel
Beides brätst du in 2 TL Olivenöl an.
Anschließend gibst du hinzu:
• 250g Tomaten
• 1EL Tomatenmark
• 2TL dunkler Balsamico (zuckerfrei)
• 2TL Dattelmus
• 1gehäuften TL Gewürzpaste
• 1TL Meerssalz
• 1TL Majoran

Alles für ungefähr 10 min köcheln lassen, pürrieren – fertig 🤗

Zutatenlisten richtig lesen

Zucker steht nicht immer als solches in der Zutatenliste, sondern kann sich hinter vielen Begriffen verstecken. Neben Zutaten, die „Zucker“ im Namen enthalten, verwenden Lebensmittelhersteller auch andere Zuckerarten oder süßende Zutaten, die mit ihrer kompliziert klingenden chemischen Bezeichnung zum Teil nur schwer als Zucker zu erkennen sind.

Zu Zuckern und zuckerreichen Zutaten gehören:

🍭Saccharose
🍭Dextrose
🍭Raffinose
🍭Glukose
🍭Fruktosesirup
🍭Fruktose-Glukose-Sirup
🍭Glukosesirup
🍭Glukose-Fructose-Sirup
🍭Stärkesirup
🍭Karamellsirup
🍭Laktose
🍭Maltose
🍭Malzextrakt
🍭Maltodextrin
🍭Dextrin
🍭Weizendextrin
🍭Süßmolkenpulver
🍭Gerstenmalz
🍭Gerstenmalzextrakt.

Zusätzlich kann Zucker auch über eine süßende Zutat ins Lebensmittel gelangen, zum Beispiel in Form von:
🍭Honig
🍭Traubenfruchtsüße
🍭Dicksäfte wie Agavendicksaft.
Auch 🍭Fruchtkonzentrate, -pürees oder getrockneten Früchte, wie Rosinen, enthalten viel Zucker.

Hersteller sind nicht verpflichtet, die verwendete Menge der einzelnen Zuckerarten anzugeben. Eine Orientierung kann jedoch die Platzierung der oben genannten Begriffe im Zutatenverzeichnis geben.

Stehen sie dort weit vorn, deutet das auf einen hohen Zuckergehalt des Lebensmittels hin. Wenn verschiedene Zuckerarten an unterschiedlichen Stellen im Zutatenverzeichnis stehen, ist eine Einschätzung des Zuckeranteils aber oft nicht möglich.

Schwarzer Rettich – Hustensirup

Für alle die, die momentan sehr mit Husten zu tun haben, habe ich hier ein gutes Rezept. Sehr gut anzuwenden bei Bronchitis oder anderen Krankheiten, die mit starkem Husten einhergehen.
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Du benötigst einen schwarzen Rettich, schneidest diesem oben quasi „die Kappe“ ab und hölst ihn aus.
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Früher habe ich den Rettich dann mit Honig gefüllt, heute nutze ich dafür Dattelwasser, welches nach dem Einweichen der Datteln übrig bleibt.
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Der Honig oder das Dattelwasser entziehen dem Rettich dann die senfhaltigen Öle, welche eine schleimlösend und krampflindernde Wirkung haben. Desweiteren wirkt schwarzer Rettich auch antibakteriell.
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Das Ganze kannst du nun löffelweise, immer mal wieder, einnehmen. Der Rettich sollte in diesem Zustand bei Zimmertemperatur gelagert und nach 2 Tagen erneuert werden.

Was gibt es für Zuckeralternativen?

Vermutlich können und wollen nur die wenigsten Menschen komplett auf Süßes verzichten. Da stellt sich automatisch die Frage nach gesunden Zuckeralternativen. Leider gibt es keine besonders gute Nachricht für alle, die auf Honig, Agavendicksaft oder braunen Zucker schwören: „Honig, Pflanzensirup und ähnliche vermeintlich gesunde Alternativen bestehen letztlich auch nur aus Zuckergemischen. Der geringe Gehalt an Mineralstoffen oder anderen Substanzen ist kein wirklicher Mehrwert.

Die Frage, die sich allerdings stellt, ist folgende: „Müssen wir denn Zucker überhaupt ersetzen?“

Nicht immer war das weiße Kristall zu jeder Zeit verfügbar. In der Steinzeit, waren die Menschen Jäger und Sammler. Sie mussten sich ihr  Abendessen schon selbst erarbeiten.  Allerdings gab es auch damals schon die Gier nach Süßem, denn süß suggerierte dem Menschen, dass etwas genießbar war und vor allem schnelle Energie lieferte, auf die die Menschen damals angewiesen waren, denn es lief einem nicht jeden Tag ein  passendes Stück Fleisch vor die Nase. Schmeckte etwas sauer, dann war es entweder unreif oder vedorben, bitter, wurde als giftig eingestuft.

Dieser Urinstinkt hat sich bis heute nicht wesentlich verändert, die Verfügbarkeit von Nahrung allerdings schon. Wir haben quasi  die Möglichkeit, uns zu jeder Tages- und Nachtzeit, Nahrung zu beschaffen. Ganz schnell kommen wir auch an Süßigkeiten ran, mit denen wir  Energie und  somit Wohlbefinden assoziieren. Von klein auf an haben wir außerdem gelernt, dass eine Süßigkeit Lob ist, Anerkennung und Zuwendung bedeutet, Liebe ausdrückt, uns eine Umarmung schenkt, Wertschätzung zeigt. Ist es aber tatsächlich so?  Welche Alternativern gibt es dafür? Ist es nicht sinnvoller dem gegenüber seine Zuneigung zu zeigen, ihn in den Arm zu nehmen, darzustellen, wie wertvoll das Leben mit ihm ist ? Brauchen wir dafür tatsächlich Schokolade, Gummibärchen und Pralinen?

Die Werbung ist voll damit und hat die Menschheit voll im Griff. „Tiamo“ zum Valentinstag, zu Weihnachten nur „die Besten“ und „Feinstes Ostern für Alle“ …… Man könnte glatt meinen, die Feiertage wurden von der Industrie erschaffen, denn nur wenige wissen, was sich tatsächlich hinter ihnen verbirgt und welche Botschaft mit den Feiertagen vermittelt werden soll. Da geht es nicht, um Zucker und Schokolade?!


Warum also suchen wir nach Alternativen? Warum richten wir unseren Blick nicht auf das Wesentliche ? Wenn ich jemanden mag, zeige ich ihm das.  Ich verbringe Zeit mit ihm, schenke ihm mein schönstes Lächeln. Ich bin für ihn da, höre ihm zu, mache Komplimente, ich interessiere mich.

Mit Zucker verhält es sich ähnlich. Immer wieder lese ich, dass den Menschen die Alternativen zu Zucker nicht schmecken. Ich frage mich dabei immer, warum sucht man nach etwas Ähnlichem? Um Gleiches mit Gleichem zu ersetzen ? Wenn ich doch eigentlich davon loskommen will?

Sollten wir uns nicht vielleicht einfach daran gewöhnen, anders zu essen und zu handeln und eben nicht, wie gewohnt weiterzumachen?

Ja, es gibt eine gesunde Zuckeralternative.

Die Alternative heiß: auf Zucker zu verzichten, ihn wenn überhaupt ganz natürlich zu ersetzen, mit Banane, Apfel oder Dattel oder aber sich auf einen nicht süßen Geschmack einzulassen, diesen anzunehmen und generell umzudenken. Der Mensch braucht keine Süße zum Leben. Ganz im Gegenteil, einmal auf Zucker komplett verzichtet, und jeglicher Appetit auf Schokolade und Co verschwindet.

Ich bin jetzt seit über 100 Tage zuckerfrei, und auch ich habe dann und wann Gelüste, aber schon lange nicht mehr auf Schoki und Co.  Ich höre viel auf meinen Bauch, und der verlangt, wenn er etwas Zucker braucht, entsprechendes Obst oder Gemüse. Denn das ist ziemlich süß, wenn man sich dem Zucker erstmal richtig entwöhnt hat.

Auswirkungen des Zuckers

Übergewicht bis hin zu Adipositas sind nur der sichtbare Teil der schädlichen Auswirkungen von Zucker.

Übermäßiger Konsum von Zucker wird darüber hinaus für eine Reihe ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes, Zahnerkrankungen, Darmentzündungen, Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlafstörungen und allgemeiner Konzentrationsschwäche verantwortlich gemacht.

Die Folgen von zu hohem Zuckerkonsum betreffen unsere gesamte Gesellschaft und sind für die künftige Entwickung unserer Kinder eine Gefahr.

Im Lauf der menschlichen Evolution war Zucker ein wichtiger – und vor allem seltener – Energieträger. Heute ist er zu einem billigen Grundnahrungsmittel geworden, das ständig verfügbar und unbegrenzt haltbar ist. In den letzten fünfzig Jahren hat sich der Zuckerverbrauch weltweit verdreifacht.

Ratet mal, was sich noch „verdreifacht“ hat 🤷🏼‍♀️

Bereits jetzt sind über 35 Millionen Todesfälle weltweit allein auf übermäßigen Konsum von Zucker zurückzuführen. Tendenz steigend!.

Waffelkekse

Kekse aus dem Waffeleisen

Wenn man sich nicht entscheiden kann, ob Waffeln oder Kekse, macht man daraus Waffelkekse. Ich habe diese Idee in einer FacebookGruppe gesehen und für sehr gut befunden, deshalb darf sie auch hier nicht fehlen.

Man nehme für einen Mürbeteig:

  • 240g Dinkelmehl (frisch gemahlen)
  • 120g weiche Butter
  • 40g Dattelmus
  • 1 Ei
  • 1TL Zitronensaft
  • etwas Zimt oder Vanille

Alles zu einem Teig verarbeiten und erstmal etwas kühl stellen. Anschließend zu einer Rolle walzen und in dünne Scheiben schneiden. Diese in das Waffeleisen legen und ausbacken.