
Zucker steht nicht immer als solches in der Zutatenliste, sondern kann sich hinter vielen Begriffen verstecken. Neben Zutaten, die „Zucker“ im Namen enthalten, verwenden Lebensmittelhersteller auch andere Zuckerarten oder süßende Zutaten, die mit ihrer kompliziert klingenden chemischen Bezeichnung zum Teil nur schwer als Zucker zu erkennen sind.
Zuckerarten, die Glucose und Fructose enthalten:
- Ahornsirup
- Brauner Zucker
- Buttersirup
- Dattelzucker
- Demerara-Zucker
- Florida Crystals
- Fruchtsaft
- Fruchtsaftkonzentrate
- Gelbzucker
- Goldener Sirup
- Goldener Zucker
- Honig (gesünder ist Manuka Honig)
- Invertzucker
- Johannisbrot
- Karamellsirup
- Kokosnusszucker
- Melasse
- Molasse
- Panela-Zucker
- Puderzucker (Staubzucker)
- Raffinierter Sirup
- Rohzucker
- Rohrohrzucker
- Rohrzucker
- Rübenzucker
- Schwarze Molasse
- Sorghum-Sirup
- Traubenzucker
- Turbinado-Zucker
- Verdampfter Zuckerrohrsaft
- Zuckerrohrsaft
Zuckerarten, die Fructose enthalten:
Honig, Traubenfruchtsüße und Dicksäfte wie Agavendicksaft. Auch Fruchtkonzentrate, -pürees oder getrockneten Früchten wie Rosinen enthalten viel Zucker.
Zuckerarten, die Glucose enthalten:
- Backmalz
- Dextrin
- Dextrose
- Ethylmaltol
- Gerstenmalz
- Glukose
- Glukosestoffe
- Lactose
- Maissirup
- Maissirupstoffe
- Maltose
- Malzsirup
- Naturreissirup
- Reissirup
Hersteller sind nicht verpflichtet, die verwendete Menge der einzelnen Zuckerarten anzugeben. Eine Orientierung kann jedoch die Platzierung der oben genannten Begriffe im Zutatenverzeichnis sein. Stehen sie dort weit vorn, deutet das auf einen hohen Zuckergehalt des Lebensmittels hin. Wenn verschiedene Zuckerarten an unterschiedlichen Stellen im Zutatenverzeichnis stehen, ist eine Einschätzung des Zuckeranteils aber oft nicht möglich.
Quelle: www.lebensmittelklarheit.de/informationen/zucker-hat-viele-namen
https://www.foodfitness.de/haeufige-bezeichnungen-fuer-zucker/
